Graue Energie & Ökobilanzierung: Umweltvorteile modularer Stahlbauweisen
Quantifizierung von Cradle-to-Gate-CO2-Emissionen, 98% Recyclingfähigkeit von Baustahl, werkseitige Abfallreduzierung nach EN 15978 und langlebige dichte Gebäudehüllen.
1. Ökobilanzierung (LCA) von der Wiege bis zum Werkstor nach EN 15978
Mit sinkendem Betriebsenergiebedarf rückt die graue Energie (Embodied Carbon) in den Fokus, die heute bis zu 70% der Gesamtlebenszyklus-Emissionen ausmacht.
Nach EN 15978 erzielt SERMODULA durch optimierten Stahlbau mit hohem Recyclinganteil (Elektroofenstahl) 30% bis 45% weniger Vorab-CO2-Emissionen (Module A1-A5) gegenüber Massivbetonbauten.
2. 98% Recyclingquote von Baustahl & Zirkuläres Bauen
Massivbauten enden nach ihrer Nutzungsdauer meist als Bauschutt. Stahl hingegen ist zu 98% ohne Qualitätsverlust unendlich oft recycelbar.
Dank geschraubter Verbindungen können SERMODULA-Module am Lebensende entweder versetzt oder sortenrein in den Stahlkreislauf zurückgeführt werden.
3. Werkseitige Abfallminimierung: Verschnitt unter 2%
Auf traditionellen Baustellen landen 15-25% der Baustoffe als Verschnitt im Container. In der SERMODULA-Fabrik senkt computergestütztes Nesting den Stahlverschnitt auf unter 1,5%.
Witterungsgeschützte Lagerung verhindert Materialverderb; unvermeidbare Abschnitte werden sortenrein direkt recycelt.
4. Betriebsenergie-Optimierung & Zertifizierungspunkte nach BREEAM / DGNB / LEED
Werkseitig montierte Dampfbremsen garantieren herausragende Luftdichtheitswerte (n50 <= 0,6 /h auf Passivhaus-Niveau), was den Heizwärmebedarf dauerhaft senkt.
Modulgebäude erzielen Spitzenwerte in BREEAM, LEED und DGNB durch werkseitiges Abfallmanagement und rückbaubare Fügetechnik.
Nachhaltigkeits- und CO2-Vergleich: Ortbeton vs. Holzrahmenbau vs. SERMODULA Stahlmodulbau
Graue Energie A1-A5
Recyclingquote am Lebensende
Materialverschnitt / Baustellenabfall
Luftdichtheitswert n50
| Nachhaltigkeitskriterium | Traditioneller Ortbeton | Brettsperrholz (CLT) | SERMODULA Raumzellen-Stahl (R16) |
|---|---|---|---|
| Graue Energie A1-A5 | 420 – 580 kg CO2e/m² | 280 – 380 kg CO2e/m² | 250 – 320 kg CO2e/m² (Elektroofen-Recyclingstahl) |
| Recyclingquote am Lebensende | < 25% (überwiegend Downcycling zu Schotter) | 50 – 70% (thermische Verwertung) | >= 98% (vollständige Rezyklierung im Hochofen) |
| Materialverschnitt / Baustellenabfall | 15% – 25% (Bauschuttcontainer) | 8% – 12% (Abschnitte) | < 1,5% (CNC-optimierter Werksschnitt) |
| Luftdichtheitswert n50 | 2,0 – 4,0 /h (hohe Leckageraten) | 1,0 – 1,5 /h | <= 0,6 /h (zertifizierter Passivhaus-Standard) |
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