Fundamentierung im Modulbau: Bodenplatte, Lastabtragung & Anker
Baugrundgutachten, WU-Betonbodenplatten, Ankerplattentoleranzen (±5 mm) und Entwässerung vor Eintreffen der Module.
1. Baugrunduntersuchung & Punktuelle Lastkonzentrationen
Modulgebäude leiten Lasten über die Eckstiele punktuell in die Bodenplatte ein. Ein Baugrundgutachten ist daher unverzichtbar.
SERMODULA liefert die präzisen Einzellasten (kN) für den örtlichen Tragwerksplaner der Fundamentierung.
2. Maßtoleranzen der Bodenplatte (±5 mm) & Mechanische Verankerung
Weil Module werkseitig millimetergenau entstehen, darf die Bodenplatte eine Höhentoleranz von ±5 mm nicht überschreiten.
Schwerlastanker fixieren die Raumzellen gegen Windsog und Erdbebenkräfte.
Technische Daten & Vergleichsmatrix
Stahlbeton-Bodenplatte (WU)
Streifenfundamente mit Kriechkeller
Pfahlgründung mit Kopfbalken
Erdschrauben / Schraubfundamente
| Fundamenttyp | Eignung im Modulbau | Vorteile & Eigenschaften | Relative Tiefbaukosten |
|---|---|---|---|
| Stahlbeton-Bodenplatte (WU) | Empfohlener Standard (90% aller Projekte) | Höchste Verwindungssteifigkeit, ebene Montagebasis | Mittel / Standard |
| Streifenfundamente mit Kriechkeller | Hanggrundstücke, Überschwemmungsgebiete | Einfache Zugänglichkeit von Entwässerungsleitungen | Mittel bis Hoch |
| Pfahlgründung mit Kopfbalken | Schlechte Tragfähigkeit, Auffüllungen, Torfböden | Lastabtragung in tiefere tragfähige Schichten | Hoch |
| Erdschrauben / Schraubfundamente | Temporäre Bauten, Naturschutzgebiete | Vollständig rückbaubar, kein Betonieren erforderlich | Wirtschaftlich |
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