Wie Raummodule zu mehrgeschossigen Wohngebäuden zusammenwachsen
Wohnräume, Nasszellen, Treppenhauskerne und Trittschalldämmung im vertikalen Verbund. Lastabtragung, Brandschottung und Flurintegration im mehrgeschossigen Modulbau.
1. Vom Einzelmodul zum vollwertigen Wohnungsgrundriss
Eine moderne 3-Zimmer-Wohnung entsteht aus der Kopplung von 2 bis 4 Raummodulen.
Dank statischer Portalrahmen können Zwischenwände entfallen, sodass offene Wohn-Essbereiche mit bis zu 8 m Spannweite entstehen.
2. Doppelwand-Akustik & Brandabschnittsbildung
Bei aneinandergrenzenden Wohnungen entstehen konstruktionsbedingt doppelte Wände und Decken mit Luftzwischenraum.
Dies garantiert Schalldämmwerte von über 60 dB (Rw) und Brandschutzklassen bis REI 90 ohne zusätzliche Baustellenmaßnahmen.
3. Treppenhauskerne, Erdgeschosspodeste & Schachtführung
Ab 4 Vollgeschossen werden Aufzugs- und Treppenhauskerne oft in Ortbeton oder schwerem Profilstahl als Aussteifung ausgeführt.
Vertikale TGA-Schächte laufen deckungsgleich durch, sodass Sanitärstränge im Handumdrehen gekoppelt werden.
Vergleich: Mehrgeschossiger Modulbau versus Ortbeton-Geschossbau
Bauzeit (40 WE)
Gebäudeeigengewicht
Schallschutz (Wohnungstrennwände)
Baustellenabfall & Lärm
| Kriterium / Kennwert | Ortbeton-Skelettbau | SERMODULA Raumzellen-Stahlmodulbau |
|---|---|---|
| Bauzeit (40 WE) | 18–24 Monate auf der Baustelle | 6–8 Monate Gesamtlaufzeit (Parallelfertigung) |
| Gebäudeeigengewicht | 1.200–1.500 kg/m² BGF | 350–450 kg/m² (reduziert Fundamente um bis zu 40 %) |
| Schallschutz (Wohnungstrennwände) | 48–52 dB (stark abhängig von Bauausführung) | 58–64 dB (bauartbedingte Doppelwand mit Elastomerentkopplung) |
| Baustellenabfall & Lärm | Hohe Staub- und Lärmbelastung (10–15 % Verschnitt) | Nahezu müllfrei, 90 % weniger Baustellenverkehr |
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